Eberau: Meinung der Bevölkerung wird respektiert
Wenn das Ergebnis der Volksbefragung in Eberau negativ ausgeht, wird kein Asylzentrum im Burgenland errichtet! Das hat mir Vizekanzler Josef Pröll zugesichert.
Mein Standpunkt war von Beginn an klar: Erstens bin ich gegen dieses Asylzentrum, weil es auf Grund seiner Größe die Region eindeutig überfordert! Zweitens muss bei einem so sensiblen Projekt die betroffene Bevölkerung in die Entscheidung eingebunden werden.
Dazu Vizekanzler Pröll: “Die Asyl-Politik der Österreichischen Volkspartei baut auf drei Prinzipien auf. Erstens Schutz für jene, die wirklich Schutz brauchen; zweitens kein Pardon für jene, die das Recht auf Asyl missbrauchen, und drittens muss die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet sein.”
Was die Debatte um ein Asyl-Erstaufnahmezentrum betrifft, ist für Finanzminister Pröll klar: Die Bundesregierung habe sich verpflichtet ein drittes Erstaufnahmezentrum zur menschenwürdigen Unterbringung Asylsuchender bereitzustellen. „Es wird aber keine Handlungen im Zusammenhang mit einem Asyl-Erstaufnahmezentrum gegen die Bevölkerung geben. Das heißt, dass wir die Meinung der Bevölkerung von Eberau, die am 21. Feber zur Volksbefragung gerufen ist, auch respektieren werden. Dies habe ich in einem Telefongespräch mit dem burgenländischen Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl deutlich gemacht.”



















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