Robert, Du fehlst mir schon jetzt sehr…
Heute in der Früh habe ich von der traurigen Nachricht erfahren, dass einer meiner besten Freunde, Robert Heger, nicht mehr lebt. Jetzt tut es mir noch mehr leid, dass ich ihn nur zweimal im Spital besucht habe. Für mich war Robert ein Freund, Ratgeber, Kritiker und wichtige Bezugsperson in meinem bisherigen Leben.

Mein Freund Robert Heger
Gerne erinnere ich mich an die Zeiten zurück, wo wir gemeinsam vieles unternahmen:
Meine Zeit als Bürgermeister und er mein Coach und Wegweiser, die Stadterhebung im Jahre 1997, die wir gemeinsam vorbereitet haben, die Herausgabe der umfassenden Purbach- Chronik, die vielen Reisen nach Rumänien zu unserer Partnergemeinde Teaca, die vielen gemeinsamen Kulturveranstaltungen, die wunderschöne Zeit mit ihm in den Regierungsjahren bis zu seinem Sterbetag, die unzähligen Gespräche und das gemeinsam Erlebte,…
Er war immer mein liebevoller väterlicher Begleiter - und dafür bedanke ich mich recht herzlich.
Seine letzte große Rumänienreise organisierte er im Jahre 2006.
Damals schrieb er mir:
Lieber Franz
“… Dass ich beinahe täglich für diese - sicherlich letzte große - Reise unterwegs bin, wage ich gar nicht zu erwähnen - angesichts deiner Terminauslastung. Noch einmal: Ich bin sicher, dass der vordergründige Zeitverlust deinerseits aufgewogen wird durch eine vielfache Bereicherung”
Für mich war das Zusammensein mit Robert immer ein Erlebnis und eine große Bereicherung!
Robert hat mich noch zu meinem 50. Geburtstag am 10. Jänner 2010 besucht und gratuliert. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Purbach Ende Jänner 2010 war er ebenfalls dabei.
Jetzt ist er nicht mehr unter uns.
In seinem Buch “Heger- Latein” hat Robert eine Glosse über Rudolf Kedl geschrieben. Diese endet mit den Sätzen:
“Tod und Vergänglichkeit nicht nur als Quelle unendlichen Leids, sondern auch des Trosts, wie es schon Euripides ausgedrückt hat: Wer weiß, ob das Leben nicht das Totsein ist und Totsein Leben”


















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